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 Konzertbericht Nickelback: Space Cakes from Canada ( Köln Review )-metal-online.com-27.09.2012 
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Konzertbericht Nickelback: Space Cakes from Canada
Veröffentlicht: 27.09.2012[color=orange]


Nickelback haben gerade Ihre Deutschland-Tour beendet und unter anderem in Köln Halt gemacht. Nach rund zehn Jahren kann man das Experiment Nickelback live durchaus mal wieder wagen. Wir haben uns also mal unters Hard-Rock-Volk gemischt und euch unseren Erlebnisbericht mitgebracht.

Zugegeben, cool waren Nickelback eigentlich nur Ende der 1990er Jahre als sie mit „The State“ die Grundlage für ihren späteren (kommerziellen) Erfolg legten. Als es 2001 plötzlich die ersten Auszeichnungen für „Silver Side Up“ regnete, wendete sich so mancher Fan der ersten Stunde von der Band ab – Kommerz, Erfolg und so.

All das ging mir durch den Kopf als ich vom Veranstalter für das Kölner Konzert eingeladen wurde. Hatte ich die Kanadier doch zuletzt am Anfang ihrer Erfolgswelle im Palladium vor fast schon kuschliger Kulisse gesehen – wenn man mal an die 15.000 Zuschauer in der Kölner Lanxess Arena denkt, die die Jungs an einem herbstlichen Freitagabend nach Köln-Deutz gelockt hatten. Dafür gab es dann auch direkt mal den „Sold Out Award der Lanxess Arena“.

Was soll ich sagen? Nach knapp zwei Minuten Nickelback live waren meine Vorurteile bestätigt und doch so unglaublich rockend wiederlegt. Die Jungs kommen auf die Bühne, schmeißen ihre 3 LED-Wände an und hauen einem in einer unglaublichen Lautstärke und verdammt druckvoll den Opener „This Means War“ von ihrer aktuellen Scheibe „Here And Now“ um die Ohren. Die Halle kocht, der Bass vibriert im Magen und die Show beginnt!

Es folgen fast zwei Stunden Stadion-Rock pur gepaart mit bester Unterhaltung. Die Jungs tauen nach ca. fünf Songs auf, beginnen das Publikum in ihre Show zu integrieren und haben mit ihrer LED- und Licht-Show einfach ein absolutes Ass im Ärmel. Zu „Somethin In Your Mouth“ tanzen Stripperinen- Silhouette über die Bühne und die Lyrics rauschen für jederman(n) gut lesbar über die Schirme.

Besonders beeindruckend war die Anzahl heißer und aufgebretzelter Damen im Publikum, die sich immer wieder vor die Kameras schmissen, um dann auf der LED-Wand der Bühne gezeigt zu werden. Genau das wollen wir Kerle doch bei einem krachenden Hard-Rock-Konzert sehen.


Man mag von den Songs von Nickelback halten was man will, rocken tun sie allemal. Und wenn sie das mal nicht tun, wird einfach ein Klavier – oder sowas ähnliches – auf die Bühne gebracht („Lullaby“) und es werden ruhigere Töne angestimmt. Und schon gingen die Feuerzeuge – äh Handys – in die Höhe und es bildeten sich Kuschelgruppen in der Lanxess Arena.

Zwischendurch wird das Party-Publikum mit Bierbechern beworfen und mit T-Shirts beschossen – bei den T-Shirt Preisen von 30 Euro (!!!) kein Wunder, dass die Leute sich um die Shirts beinahe prügelten.

Der gelungene Abend wird von einem fetten Drum-Solo des Ex-3-Doors-Down Trommlers Daniel Adair abgerundet, der anschließend entsprechend vom Publikum mit tosendem Applaus für seine Darbietung belohnt wird.

Immer wieder spannend zu sehen ist die Integration des Publikums durch Nickelback Frontman Chad Kroeger. Rufen doch zwei Damen in der ersten Reihe immer wieder, dass Amsterdam die geilere Stadt sei wenn Herr Kroeger zur nächsten Lobeshymne auf Köln ansetzen will – kurzerhand attestiert er den Holländern die besten Space Cakes und grüßt Fans mit Kanada-Flaggen mit den Worten „man müsst Ihr ein Jetlag haben“.

Nickelback bestätigen mit ihrem Konzert alle Vorurteile der Handbanger-Community: Viel zu poppig und viel zu sehr Mainstream – doch genau das macht an diesem Abend unglaublichen Spaß und lässt erahnen, dass Bon Jovi längst überholt wurden.

Ein rundum gelungener Party-Abend, danke Nickelback!
Setlist Nickelback Köln 2012

This Means War
Somethin In Your Mouth
Never Again
Photograph
Far Away
Too Bad
Animals
Trying Not To Love You
Rockstar
Someday
Side Of A Bullet/Because Of You
Lullaby/Drum Solo
When We Stand Together
Figured You Out
How you Remind Me
Gotta Be Somebody
Burn It To The Ground

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