Registrieren  |  FAQ  |  Suchen  |  Mitgliederliste  |  Benutzergruppen  |  Login 
Neue Antwort erstellen
 Berlin Reviews ( o2 World, 04.11.2013) 
little friend
Alleskönner!

Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 6229
Wohnort: Hamburg
Antworten mit Zitat
http://www.berliner-kurier.de/leute/ehrlicher-rock-nickelback-ohne-kompromisse,7169134,24910934.html

Dienstag, 5. November 2013
Ehrlicher Rock Nickelback ohne Kompromisse


Über 50 Millionen verkaufte Tonträger können nicht lügen. Nickelback spielen seit 18 Jahren gitarrenbetonten Gebrauchsrock für die Hitparade.

Gut einstudiert. Musikgenuss ohne viel Schnickschnack. In der O2 World gab auf einer für heutige Verhältnisse fast puristischen Bühne keine Kompromisse. Die Band um Frontman Chad Kroeger feuerte ohne Pause einen Hit nach dem anderen ab.

Ob „How you remind me“, „Rockstar“ oder „When we stand together“ - jeder war ein Volltreffer und wurde begeistert mitgesungen. Nickelback hat das massenkompatible Musikgeschäft verstanden – der Mitgrölrefrain lässt nie lange auf sich warten. Na und? 7000 Fans, darunter auffällig viele weibliche, feierten die Band aus der kanadischen Provinz Alberta, die genau deshalb zu den großen Blockbustern gehört. Guter, einfacher, ehrlicher Rock – was will man mehr. RT

_____________________________________________________________


http://www.berliner-zeitung.de/kultur/nickelback-der-haerteste-kuschelrock-auf-der-welt,10809150,24910020.html

Nickelback Der härteste Kuschelrock auf der Welt
Von Maurice Summen


Nickelback spielen in der Mehrzweckhalle, brüllen das Publikum an und trinken Schnäpse, als wäre es Sonnabend.

Für die Fans der Rockmusik war die Trauer über die gescheiterte Stromnetzinitiative in Berlin am Montag nur von kurzer Dauer. Denn wem das Stromnetz auch immer gehören mag: AC/DC muss sein! Ohne Strom keine Stromgitarren. Und ohne Stromgitarren kein Rock. Und ohne Rock: Macht das Leben einfach keinen Sinn! Und wo kann man seinen Alltagsfrust besser loswerden als bei der kanadischen Rockband Nickelback, die am Montagabend in der stromdurchfluteten Rockarena am Ostbahnhof zur großen Hittour auf der Bühne stand.

Nickelback, die nach eigenen Angaben über 50 Millionen Alben von ihrer Starkstrommusik verkauft haben, vereinen wirklich alles, was eine Rockfamilie mit Bügelbrett und „Shades of Grey“-Trilogie im CD-Regal stehen hat: Metallica, Bon Jovi und Bryan Adams. In ihren experimentellen Momenten meint man sogar den Einfluss von Faith No More herauszuhören. Wie sich bei ihnen harte, verzerrte wie überkomprimierte Gitarren und Wandergitarren das Plektrum in die Hand geben, ist wirklich erstaunlich. Nirgendwo sonst liegen das, was wir in Deutschland Schlager nennen, und harter Rock so nah beieinander.

Man sollte meinen, dass es sich bei dieser Band um eine hundsgemeine Produzentenidee handelt, aber weit gefehlt: Die Halbbrüder Mike und Chad Kroeger und Konsorten vermitteln auf der Bühne den Eindruck echter Rockmusiker. Sie machen das alles nicht, weil sie das machen müssen und über irgendeine Kleinanzeige in den ganzen Wahnsinn hineingeraten sind, nein: Sie machen das, weil Nickelback ihr Leben ist!
Der Rockbruder nervt

Spätestens, als sie ihren Hit „Photograph“ spielen, ist das Eis gebrochen. „Hey Leute, wir tun einfach so, als sei heute Sonnabend, okay?“, schlägt Chad Kroeger vor und lässt sich und der Band von einem Roadie ein paar Schnäpse auf die Bühne bringen. Das Publikum jubelt und hält die Bierplastikbecher hoch. Einige Gäste haben Probleme, so schnell ihre Nachos mit überbackenem Käse sicher unter den Sitz zu platzieren, um mit dem rockenden kanadischen Leitwolf auf der Bühne anzustoßen.

Was aber unfassbar nervt an Rockbruder Kroeger, ist seine Art, das Publikum ständig anzubrüllen. Er ist jemand, der wirklich jeden Gedanken, der von seinen Synapsen in seinem Rockhirn unter Livebedingungen fabriziert wird, ins Mikrofon hineinbrüllt. Es mag ja sein, dass für ihn das Umschalten von Gesangs- auf Sprechlautstärke ein Problem darstellt. Aber man kommt sich vor wie auf einem Kasernenhof.

Und schon wieder wird Schnaps auf die Bühne gebracht: „Haha, Leute, wir tun schon wieder so, als wenn Sonnabend wäre … okay?“ Kein Problem. Aber: Was glauben die Jungs eigentlich, wo sie hier gelandet sind? In Bielefeld? Dort, wo der Sänger von „Hinterland“ herkommt?!

Nach dem Konzert auf dem Nachhauseweg auf der Warschauer Straße hält jeder zweite Passant eine Bierflasche in der Hand. Es gießt wie aus Kübeln. Ein Straßenmusiker spielt sanft auf seinem elektrischen Bass „Yesterday“ von den Beatles. Und keiner schreit mich an! „Be Berlin“ denke ich, und steige in die Tram.

_________________
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger
  
little friend
Alleskönner!

Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 6229
Wohnort: Hamburg
Antworten mit Zitat
http://www.bz-berlin.de/kultur/musik/das-grosse-ohrensausen-bei-nickelback-article1758024.html


O2-World
Das große Ohrensausen bei Nickelback
04. November 2013 23:14 Uhr, Von Claudia von Dühren | Aktualisiert 23:14
Nickelback trat Montagabend in der O2-World auf. 7000 Fans waren begeistert von den Kanadiern.


Die schärfste Reibeisenstimme Kanadas in der O2-World. Chad Kroeger machte gestern mit Nickelback und ihren großen Hits in Berlin Station.

Die Show: Mainstream, Spielfilmlänge, nettes Geplauder mit Deutsch-Brocken, singen mit dem Publikum und immer wieder "Prost" mit Bier aus Plastikbechern.

Die Musik: Da war Schluss mit nett. Hard Rock, dass die Lunge vibriert. Ein paar Balladen wie "Photograph" oder "Lullaby" zur Erholung dazwischen und dann gab's wieder richtig auf die Ohren. Höhepunkt am Hörnerv: Das Trommelsolo von Drummer Daniel Adait. Abgesehen von der auch live genialen Stimme von Chad Kroeger. 7000 Fans zogen glücklich und mit Ohrensausen heim.

_________________
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger
  
BonCherie
NB-Freak

Anmeldedatum: 30.04.2009
Beiträge: 3806
Wohnort: bei Hannover
Antworten mit Zitat
Danke für die vielen Berichte über das Berlin-Konzert. Die ersten beiden sind ja noch einigermaßen ok, aber beim letzten ärgert mich diese ständige Abfälligkeit, mit der auch anderweitig leider so häufig über unsere Lieblingsband berichtet wird. Sie haben sich ihren Erfolg selbst hart erarbeitet und es meiner Meinung nach daher absolut verdient, dass man ihnen das anerkennt und auch ein wenig freundlicher über sie schreibt. Das ist einfach total unfair, sie immer so zu behandeln. Kein wunder, dass Chad die Presse nicht so gerne mag, finde ich. Confused

_________________
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden  
Seite 1 von 1  

  
  
 Neue Antwort erstellen